Der Tastsinn

Die menschlichen Sinne und das Drucken. Es mag wie eine bizarre Kombination erscheinen, aber Sie werden überrascht sein wie die menschlichen Sinne beim Lesen einer Zeitschrift, Broschüre oder eines Katalogs angeregt werden. Das Ansprechen des „Erfühlens“ - des Tastsinns - ist heutzutage eine der Herausforderungen des Drucks, denn gedruckte Mitteilungen können unter anderem aufgrund ihrer physischen Natur häufig eine emotionale Reaktion der Empfänger hervorrufen.

Haptik
Aber was ist mit dem Gefühl? Liebhaber von Drucksachen sind es, weil Sie gedruckte Mitteilungen "fühlen" können. Der Tastsinn ist der Grund, warum sich noch Notizbücher auf Schreibtischen befinden. Diese Berührung ist sehr schwer digital zu simulieren. Der wissenschaftliche Begriff für Berührung ist "Haptik".

Bei einigen Smartphones ist eine haptische Reaktionsvibration integriert, wenn der Bildschirm gedrückt wird. Dies wird auch in verschiedenen Arten von Spielen verwendet. Während in der Elektronik noch viel mit Berührungen experimentiert wird, dominiert die grafische Industrie diese sensorische Kategorie seit jeher. Wenn Sie in Ihre Brieftasche greifen und diese ultradicke, geprägte, mit Leinen ausgekleidete Visitenkarte herausziehen können, sind Sie der „Coolness“ der Haptik zum Opfer gefallen.

Gehirnaktivität 
Vor allem zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Print mehr Sinne anregt als Online-Kommunikation. Darüber hinaus ist der Einfluss von Offline auf unsere Sinne im Vergleich zur Online-Kommunikation oft höher und länger anhaltend. Und je mehr Sinne aktiv genutzt werden, desto mehr Gehirnaktivität wird angeregt und desto besser verarbeiten, verstehen und erinnern wir uns an die Botschaft.

Multisensorisches Kundenerlebnis
Laut Senta, einer auf multisensorische Kundenerfahrungen spezialisierten Marketingberatungsfirma, konzentrieren sich viele Unternehmen hauptsächlich auf visuelle Aspekte. "Das ist eine verpasste Gelegenheit", heißt es. "Jeder präferiert eine persönliche sensorische Ausrichtung. Außerdem sind einige Sinne oft besser entwickelt als andere. Zum Beispiel hat jemand, der schlecht riecht oder sieht, oft einen besser entwickelten Sinn fürs Hören oder Fühlen. Es gibt auch einen Unterschied zwischen den Sinnen von Männern und Frauen. Sehen und Hören gelten als männliche Talente, während Frauen im Allgemeinen besser fühlen, schmecken und riechen."

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